Adipositas – Wie wird man krankhaftes Fett endgültig los?

Adipositas – oder auch Fettsucht – ist eine der größten gesellschaftlichen Probleme in Deutschland. Hierzulande leiden ca. 25% der Bevölkerung an dieser Krankheit und an den Folgeerkrankungen.

Fettleibigkeit ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für einen selbst herbeigeführten und vorzeitigen Tod. Doch warum schadet sich eine so weit entwickelte Industrienation selbst? 

Ärzte sagen es uns. Krankenkassen sagen es uns. Die Medien und Statistiken sagen es uns. Und dennoch steigt die Zahl der stark Übergewichtigen von Jahr zu Jahr (Im Vergleich: Die Raucherquote sinkt – zum Glück!)

Dieser Artikel soll gegen diese negative Entwicklung ankämpfen. Wir gehen den Ursachen für Fettleibigkeit auf den Grund und verraten dir, was deine ersten Schritte sein sollten, um aus der Negativspirale herauszukommen!

 

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Was sind die Symptome von Adipositas? Wie äußert sich diese Krankheit?

Ja, Fettleibigkeit ist eine echte Krankheit und nicht nur ein temporärer Zustand, der mal eben durch ein paar Tricks verbessert werden kann. Im Vergleich zum “normalen” Übergewicht erleiden viele adipöse Menschen schwere organische und sogar psychische Schäden.

Folgeerkrankungen wie Diabetes, Verkalkung der Herzkranzgefäße, Bluthochdruck, Leber- und Nierenerkrankungen und Krebs sind nicht selten. Betroffene sind mehr als nur eingeschränkt: Sie leiden.

Heftiges Schwitzen, Knochenschmerzen oder mangelnde Beweglichkeit sind dagegen nur Alltagsbeschwerden, die aber noch dazukommen.

Leider wird häufig angenommen, dass fettleibige Menschen keine Disziplin oder Durchhaltevermögen aufbringen können, um das Problem zu lösen.

Mitmenschen interpretieren die Charakterzüge von Übergewichtigen als “schwach”, obwohl das gar nicht der Fall ist. Häufig sind sie sogar Opfer von Mobbing. Doch mittlerweile weiß man:

Die Ursache für starkes Übergewicht liegt viel, viel tiefer. Dazu später mehr.

Ab wann ist man adipös?

Die WHO (World Health Organisation) spricht von Adipositas ab einem Body Mass Index von über 30. Zur Erinnerung: Die Formel für den BMI lautet

BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in Meter)²

Fällt dir etwas bei dieser Berechnung auf? Richtig, hier wird weder Fett- noch Muskelanteil berücksichtigt!

Laut dieser Formel wäre Arnold Schwarzenegger mit seinem damaligen Wettkampfgewicht von 113 kg und einer Größe von 1,88m als fettleibig einzuordnen. Trotzdem ist der BMI die international anerkannte Maßeinheit zur Bestimmung des “Ernährungszustandes”. Hier wird es mal Zeit für eine Reform…

Arnold Schwarzenegger - BMI

Arnold Schwarzenegger würde mit dem BMI als adipös eingestuft werden. Sieht so etwa ein adipöser Mensch aus?
(Foto: obs)

Das lässt die Vermutung schließen, dass wohl einige der 20. Millionen Betroffenen eigentlich gar nicht adipös sind. Doch selbst, wenn 3 Millionen von ihnen solche Muskelberge wären wie Arnold (und der BMI auf sie nicht zutreffen würde), hätte Deutschland mit ca. 20% immer noch einen sehr hohen Anteil an fettleibigen Menschen.

Um deinen eigenen Ernährungszustand festzustellen, solltest du lieber auf genauere Methoden zurückgreifen, wie z.B. die „Bioelektrische Impedanzanalyse“. Mit speziellen BIA-Waagen kannst du hier deine Körperzusammensetzung sehr viel genauer messen!

Der Hersteller für Körperanalysenwaagen TANITA spricht von Adipositas ab einem Körperfettanteil von über 25% bei Männern, und über 39% bei Frauen. Bei der ausgeprägtesten Form von Fettleibigkeit spricht man auch von Adipositas permagna.

Körperfettanteil - Adipositas

Körperfettanteil-Schaubild: Männer

Körperfettanteil bei Frauen - VitalifyMe

Körperfettanteil-Schaubild: Frauen

Die Ursachen von Adipositas

Um starkes Übergewicht zu bekämpfen, ist es wichtig zu wissen, was überhaupt dafür gesorgt hat, dass sich Fett in solchen Mengen angesammelt hat. Nur, wenn du diese Zusammenhänge verstehst, kannst du das Problem erfolgreich lösen und aktive Vorsorge betreiben.

Wir haben hier bereits sehr ausführlich erklärt, wie überschüssiges Bauchfett entsteht. Auf fettleibige Menschen trifft das ebenso zu, nur noch viel extremer. Wir gehen hier nun etwas mehr ins Detail.

Wer hat nun Schuld: Fett oder Zucker?

Es ist kein Zufall, dass immer mehr Menschen seit den 1980er Jahren an Adipositas leiden. Das wohl größte Ernährungsexperiment in der Geschichte der Menschheit wurde nämlich genau in diesem Zeitraum gestartet.

Basierend auf „Expertenmeinung“ hat man angefangen, Fleisch, Milchprodukte und gesättigte Fette in der Nahrung durch Getreide, Obst, Gemüse und Pflanzenöle zu ersetzen. Ziel war es, alle Fette zu reduzieren und stattdessen vermehrt Kohlenhydrate einzusetzen.

Die starke Ausbreitung von Softdrinks, immer mehr Fernsehkonsum, zunehmender Stress und weniger Schlafenszeit haben ihren Teil dazu beigetragen.

Hoher Zuckerkonsum + weniger Bewegung + weniger Schlaf + mehr Stress = Übergewicht

Diese Ernährungsempfehlung ist sehr rasant aus den USA nach Europa gekommen und hat sich hier mit hoher Beliebtheit schnell ausgebreitet. 

Daran hält selbst heute noch die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) fest, obwohl bereits in vielen Studien bewiesen wurde:

Ein erhöhter Konsum von Kohlenhydraten führt zur Insulinresistenz!

Doch Zucker ist nicht gleich Zucker. Es gibt gesunde Süßungsmittel, genau so wie es mehrere Arten von Kohlenhydraten oder Fetten gibt. Gehen wir mal eine Ebene tiefer…

Zucker und die Insulinresistenz

Es gibt natürlichen Zucker (welcher in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt) und es gibt Haushaltszucker. Beim Letzteren handelt es sich um stark industriell verarbeitete oder raffinierte Form von Zucker.

Im Vergleich zum natürlichen Zucker ist der raffinierte Zucker komplett frei von wichtigen Nährstoffen, die unser Körper benötigt. Dazu zählen beispielsweise Vitamine, Mineralien oder Ballaststoffe. Alles was nach der Verarbeitung übrig bleibt, sind leere Kalorien, die den Blutzuckerspiegel extrem in die Höhe schießen.

 

 

Wenn der böse Haushaltszucker so gefährlich ist, können wir doch ohne Probleme auf Alternativen wie Fructose (Fruchtzucker), Maissirup oder “natürliche Fruchtsüße” zurückgreifen, oder? Nein, auch hier ist Vorsicht geboten. Leider mehr Schein als Sein.

Fruchtzucker ist – wie der Name schon sagt – in Obst und Gemüse enthalten. In dieser Form ist er auch nicht schädlich, da er mit vielen anderen Nährstoffen vom Körper aufgenommen wird.

Hier verläuft die Verdauung wesentlich langsamer, als dies beispielsweise der Fall wäre, wenn man eine Flasche Limonade trinkt.  Die im Obst enthaltenen Ballaststoffe würden dich also von einem “Überfressen” abhalten.

Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose ist jedoch das größte Problem von allen.

Es blockiert nachweislich den Fettabbau und das Sättigungsgefühl und sorgt bei zu hohem Konsum für Typ-2-Diabetes und Fettlebererkrankungen. Selbst bei Kindern treten diese Krankheiten immer öfter in Erscheinung – Krankheiten, die vorher nur bei Alkoholkranken und alten Menschen beobachtet wurden.

Mittlerweile hat man herausgefunden, dass die Leber Fruchtzucker genauso verstoffwechselt wie Alkohol. Der Zucker wird vom Körper also nicht abgebaut, sondern in Fett umgewandelt, welcher in der Leber stecken bleibt. Je länger und öfter dieser Prozess stattfindet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Insulinresistenz.

Was passiert bei der Insulinresistenz?

Bei gesunden Menschen verläuft der Prozess normalerweise so:

Das Hormon Insulin ist der Botenstoff, der den Zucker in die Körperzellen bringt. Es wird von der Bauchspeicheldrüse hergestellt.

Je mehr Zucker du im Blut hast, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet, um den Zucker in die Zellen zu transportieren.

Irgendwann sind diese Zellen aber gesättigt. Was passiert dann mit dem vorhandenen Zucker im Blut? Dafür werden Fettzellen erzeugt, wo der Zucker gelagert wird. Man könnte auch sagen, dass der Zucker in Fett umgewandelt wird, damit er darauf zurückgreifen kann, wenn es mal für eine längere Zeit keine Nahrung gibt.

Oder bildlich ausgedrückt: Stell dir das Insulin als Taxifahrer vor, der den Fahrgast (Zucker) zu einer Party Location (Zelle) bringt. Netterweise klopft der Taxifahrer für seinen Fahrgast noch an der Haustür (Rezeptor) des Gastgebers (Zelle), damit sicher gestellt ist, dass der Gast sicher angekommen ist.

Das Ganze wiederholt sich solange, bis das Haus voll ist. Der Gastgeber lässt dann niemanden mehr herein und der Taxifahrer und der Fahrgast stehen blöd da.

Der Partygast lässt sich anschließend woanders hinbringen…Irgendwohin, wo er willkommen ist (das wären dann die Fettzellen).

Bei Menschen mit einer Insulinresistenz sieht das Ganze jedoch anders aus:

Insulin wird von den Körperzellen nicht mehr anerkannt und die Rezeptoren an den Zellen bilden sich zurück. Schließlich sind die Körperzellen durch den hohen Zuckerkonsum ständig voll. Es wäre also sinnlos, das Insulin weiter andocken zu lassen.

Zuerst wird die Leber insulinresistent, danach die Muskeln…und zu guter Letzt sogar das Fett (Bis dahin ist der Betroffene meist schon adipös)!

Nun haben wir sehr viel Zucker im Blut, welches nicht in die Zellen gelangt. Als Folgereaktion wird noch mehr Insulin produziert, da der Körper denkt, er müsse den Zucker schleunigst aus dem Blut in die Zellen schleusen. In dieser Hektik wird häufig mehr Insulin produziert als eigentlich nötig gewesen wäre. 

Übergewichtige Menschen sind also mit einem ständig zu hohem Blutzuckerspiegel und einer Überproduktion von Insulin konfrontiert. Irgendwann hat die Bauchspeicheldrüse aber genug und stellt die Insulinproduktion ein. Ab hier spricht man dann von Diebetes-Typ-2 und das Insulin muss als Medikament von außen in den Körper gebracht werden.

Die Folgeerkrankungen sind katastrophal

Der ständig erhöhte Blutzuckerspiegel ist dabei verdammt schädlich für den Körper. Das Risiko für Durchblutungsstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen oder für einen Schlaganfall sind deutlich erhöht.

Viele Studien lassen den Verdacht darauf schließen, dass ein erhöhter Zuckerspiegel und die Insulinresistenz dafür sorgen, dass Adipöse Menschen es sehr sehr schwer haben, abnehmen zu können. Der Teufelskreis, in dem sie sich befinden, lässt Fettabbau einfach kaum zu. Doch hierfür gibt es eine denkbar einfache Lösung (mehr dazu weiter unten).

Adipositas bei Kindern

Interessant und erschreckend zugleich ist die Beobachtung, dass sowohl Diabetes-Typ-2 als auch Fettlebererkrankungen in den letzten Jahren zunehmend bei Kindern beobachtet werden kann.

Das lässt zuerst einmal darauf schließen, dass nicht genetische Faktoren die Ursache sind, sondern ein ungesunder Lebensstil, der bereits im Kindesalter stark ausgeprägt ist. Oft werden schlechte Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und Bewegung von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Deswegen gibt es oft eine Häufung an Übergewichtigen innerhalb einer Familie.

Doch nicht nur frühkindliche Prägung, sondern auch die Genetik kann bei Adipositas eine große Rolle spielen.

Babys können bereits während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter “überversorgt” werden, wenn die Mutter an Schwangerschaftsdiabetes leidet (und das ist häufig der Fall, wenn die Mutter stark übergewichtig ist).

Das Kind bekommt also mehr Zucker durch die Nahrung als es eigentlich nötig wäre. In der Folge bilden sich bereits in sehr frühen Jahren Herz- und Gefäßkrankheiten oder Stoffwechselkrankheiten.

Übergewicht wird vielen Menschen sozusagen in die Wiege gelegt.

Doch selbst im Normalfall kann Fettleibigkeit über die Gene übertragen werden. Der Einfluss der Gene wird von Forschern auf 50 bis 90% geschätzt. Neueste Studien haben ergeben, dass ca. 80% der dicken Kinder mindestens ein übergewichtiges Elternteil haben. 

Also: Fettleibigkeit geht tatsächlich nicht nur den Betroffenen etwas an, sondern die Chance ist hoch, dass es auch auf Kinder übertragen wird.

Was ist denn nun die Lösung gegen Adipositas?

Es gibt nicht eine Lösung, die für alle Menschen gleichermaßen gilt. Jeder Körper ist anders und insbesondere bei Vor- oder Folgeerkrankungen solltest du hier aufpassen.

Bespreche das Ganze lieber noch einmal mit einem Arzt oder Spezialisten, wenn du dir unsicher bist.

Wir wollen dir hier trotzdem die „Best Practices“ geben, die sich bereits bei vielen Patienten und Kunden bewährt haben.

Die Ernährung

Wie oben beschrieben, kannst du nicht von heute auf morgen etwas ändern und auf einmal nimmst du ab. Da muss man leider etwas Geduld mitbringen…

Doch der Schlüssel zum Erfolg liegt Nahe – insbesondere wenn wir uns an das oben beschriebene Problem mit dem Insulin erinnern. 

Wir müssen Zucker durch Fette ersetzen!

Fett abbauen, indem man Fette zu sich nimmt. Das klingt auf den ersten Blick paradox. Doch genau so ist es.

Am Besten lässt sich das an diesem Schaubild erklären:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eine hohe “Insulinantwort” bedeutet, dass der Körper auf die zugeführte Nahrung mit Insulin antwortet. Vereinfacht gesagt: Nimmst du viele und schlechte Kohlenhydrate oder verarbeitete Lebensmittel zu dir, steigt der Insulinspiegel stark an. Fettabbau ist in diesem Szenario also NICHT möglich.

Setzt du stattdessen auf hochqualitatives Eiweiß und gesunde Fette, ist die Insulinantwort gering. Wenn deinem Blut dann keine Energie in Form von Zucker zugeführt wird, nimmt sich dein Körper diese Energie halt aus den Fettdepots. Er wandelt die Fette in Energie um, die direkt verfügbar ist.

Wiederhole diesen Vorgang über einen längeren Zeitraum und die Insulinresistenz bildet sich allmählich zurück.

Info Box: Intermittierendes Fasten

Beim intermittierenden Fasten stützt man sich genau auf dieses Prinzip. Durch einen langen Zeitraum von ca. 16-18 Stunden zwischen zwei Mahlzeiten wird der Insulinspiegel runtergefahren, damit Fettabbau möglich ist.

Langfristig wird dies jedoch nicht funktionieren. Der Körper schaltet wegen des zu langen Nahrungsentzuges auf Sparflamme und der Stoffwechsel schläft ein. Im Klartext heißt dies: Wir verbrauchen nun deutlich weniger Energie und wir nehmen kaum noch Fett ab.

Daher solltest du die Drei- Mahlzeiten-Regel bevorzugen, zumal sie absolut dem biologischen Rhythmus des Menschen entspricht.

Zurück zum Insulin. Jetzt mag einer sagen: “Aber das Gehirn braucht doch Traubenzucker, damit es funktioniert?!” Viele “Experten” meinen daher, dass eine fettreiche Ernährung das Gehirn hungern lässt. Das stimmt so allerdings nicht. 

Unser Körper kann Fette problemlos in Glucose (Traubenzucker) verwandeln und sie dem Gehirn zur Verfügung stellen. Es spricht also nichts dagegen, eine kohlenhydratreiche- durch eine fettreiche Ernährung zu ersetzen.

Im Gegenteil: Gesunde Fette haben zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Sie wirken antientzündlich, unterstützen den Muskelaufbau, senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und und und…

Aber das Allerwichtigste ist: Omega-3-Fettsäuren erhöhen die Insulinsensitivität! Das bedeutet, dass die Rezeptoren (die sich bei adipösen Menschen zurückgebildet haben) an den Zellen wieder aktiviert werden können. 

Die Zellen sind nun wieder aufnahmefähig für den Insulin und der Zucker kann wieder aus dem Blut geschleust werden. Nach und nach kommt dieser Vorgang wieder in den natürlichen Prozess und der oben beschriebene Teufelskreis wird langsam durchbrochen!

Dieser Effekt wird übrigens deutlich beschleunigt, je mehr wir uns bewegen. Sport ist also der Booster, der diesen Prozess wieder in die natürlich Ausgangslage versetzt.

Das Ganze dauert seine Zeit und passiert nicht von Heute auf Morgen. Noch einmal, weil es so wichtig ist: Hier ist Geduld gefragt!

Ein Grund mehr, warum eine LANGFRISTIGE Lösung wirkungsvoll ist und eine kurzfristige Diät nicht funktionieren kann.

 

Das Mindset

Nun wissen wir, dass eine gesunde Ernährung und viel Bewegung wichtig sind, um überschüssiges Fett loszuwerden. Vielleicht hast du zu dem Thema auch schon einige Blogbeiträge oder Bücher gelesen.

Den heiligen Grahl hast du aber immer noch nicht gefunden. Und der Prozess der Veränderung hat immer noch nicht stattgefunden. Warum?

Nicht Wissen ist Macht, sondern angewandtes Wissen ist Macht. Zwischen Planung und Umsetzung liegt ein Weltenunterschied…und das ist oft das Mindset!

Die wohlmöglich allerwichtigste Komponente beim Abnehmen ist – und da kann die Diät-Industrie behaupten, was sie will – die Verhaltenstherapie. Es ist kaum möglich, von heute auf morgen die Ernährung umzustellen, ohne an an seinem Verhalten zu arbeiten.

Zu viele schlechte Gewohnheiten haben sich im Lauf der Jahre entwickelt. Zu viele negative Glaubenssätze haben sich im Gehirn manifestiert. Zu viele unschöne Erfahrungen und psychische Belastungen haben sich in unserem Unterbewusstsein eingebrannt. Ja, das alles hat auch starke Auswirkungen auf das Essverhalten.

Wer versucht, diese inneren Probleme mit einer Crash-Diät loszuwerden, wird langfristig versagen. Der Jojo-Effekt kommt dann schneller als man denkt.

In unserer Gesellschaft sind „Verhaltens- oder Psychotherapie“ oft leider immer noch negativ behaftet.

Die Person, die solche Hilfe in Anspruch nimmt, habe einen schwachen Charakter oder sei mental nicht stark genug für den Alltag. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Menschen, die einen professionellen Mindset-Coach oder einen Therapeuten aufsuchen, sind sich darüber bewusst, dass sie eine Veränderung brauchen. Sie haben das SelbstBEWUSSTSEIN, dass sie etwas in ihrem Leben ändern möchten. Sie sind bereit, etwas für ihre Veränderung zu tun und möchten aktiv an ihrem Verhalten arbeiten. Sie wollen ihre Persönlichkeit ENTWICKELN.

(Dieses Mindset ist mittlerweile Best-Practice in den USA, in Deutschland dauert es wohl noch eine Weile…)

Ignorante Menschen mit einem großen Ego glauben hingegen, dass sie alles wissen und es nicht nötig haben, an sich selbst zu arbeiten. Das Selbstbild, welches sie erzeugen, ist nur eine Illusion und hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Genau diese Menschen sind nicht bereit, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und den Horizont zu erweitern.

Fakt ist: Jeder von uns hat sein eigenes Päckchen zu tragen und muss lernen, mit seinen Problemen umzugehen. Ein neutraler Betrachter von außen kann da manchmal goldwert sein. Erinnere dich doch mal zurück an ein tiefsinniges Gespräch mit einer Person, die dir nahe steht:

Tut das nicht gut? Oft bekommen wir erstaunliche Erkenntnisse oder denken über Dinge nach, die man vorher nie in Betracht gezogen hätten…

Schlussfolgerung

Das war jetzt viel Input, oder? Um ehrlich zu sein, das war wirklich nur eine stark vereinfachte Beschreibung der Prozesse, die in uns vorgehen. Eigentlich sind die Anatomie und unser Gehirn in Bezug auf Fettleibigkeit viel zu komplex, als es hier in Kurzform darzustellen.

Unsere Tipps zur Bekämpfung von Adipositas sind lediglich VORSCHLÄGE. Du solltest unbedingt vorher mit deinem Arzt sprechen oder mit einem guten Ernährungsspezialisten deine individuelle Situation besprechen.

Was wir dir aber ganz gewiss sagen können ist Folgendes: Achte bei deinen Mahlzeiten unbedingt darauf, dass du deinen Insulinspiegel unten hältst und HOCHWERTIGE LEBENSMITTEL verwendest. Ein guter Ernährungs-Coach kann dich bei der Umsetzung sehr zielorientiert begleiten.


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